Antje Schrupp im Netz

Vote for Victoria!

Bild: Vote for Victoria

Rechtzeitig zur amerikanischen Präsidentschaftswahl, bei der mit Hillary Clinton zum ersten Mal in der Geschichte eine Frau gute Chancen auf das höchste Amt der USA hat, erscheint im Juli 2016 eine Neuausgabe meiner Biografie über Victoria Woodhull. Das steht im Verlagsprogramm:

»Über Hillary Clintons Vorgängerin darf man eines zweifelsfrei sagen: Sie stammte nicht aus dem politischen Establishment. Vielmehr stammte sie aus der Gosse: Victoria Woodhulls Familie war ein vagabundierender Klan, der sich mit Quacksalberei über Wasser hielt und seine Töchter anschaffen schickte. Die hübsche junge Frau mit dem scharfen Verstand schlug selbst daraus Kapital. Bald war sie eine der schillerndsten Figuren im New Yorker Rotlichtmilieu. Als ein Kunde ihr Kursmanipulationen verriet, kaufte sie Börsenaktien – und wurde über Nacht reich. Doch Victoria wollte mehr: Sie wurde die erste Brokerin der Wall Street. Sie war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe. 1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten – knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient. Antje Schrupps mitreißende Biografie präsentiert eine der faszinierendsten Frauenfiguren, die die Geschichte uns bislang vorenthalten hat! Unbedingt lesen!«

Das Grundeinkommen – feministisch und postpatriarchal gedacht

Bild:bge postpatriarchal

Zusammen mit Ina Praetorius und Ronald Blaschke gebe ich ein Buch heraus, das feministische und postpatriarchale Aspekte des Grundeinkommens beleuchtet. Es erscheint im Herbst 2016, ebenfalls bei Ulrike Helmer. Aus dem Verlagsprogramm:

»Jetzt, wo Rentenmisere und drohende Arbeitsarmut offen auf dem Tisch liegen, wird es allerhöchste Zeit, die politische Diskussion voranzutreiben. Feministische Ökonomiekritik betont seit langem, dass Arbeit mehr ist als Erwerbsarbeit, und Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen. Das Bedingungslose Grundeinkommen kann daher ein Schritt in die richtige Richtung sein, allerdings nur, wenn feministische und postpatriarchale Perspektiven dabei mitgedacht werden. Das Grundeinkommen muss eingebettet sein in ein auf Care zentriertes ökonomisches Konzept. Die Beiträge namhafter AutorInnen zeichnen die aktuellen Diskussionen zu diesem Punkt nach.«

 

 

 

Kleine Geschichte des Feminismus

Bild: Cover comic

Zusammen mit der Zeichnerin Patu habe ich einen Feminismus-Comic herausgebracht. Erschienen ist er im März 2015 im Unrast VerlagUnd hier noch ein paar Gedanken von mir zum Thema feministische Geschichtsschreibung.

Rezension von »Feminismus im Pott«

Rezension von Magda bei der Mädchenmannschaft

Rezension von Luise Loges auf Watch-Salon

Rezension von Philippa Schindler bei Aviva

Radio-Rezension von Anne-Dore Krohn im Kulturradio RBB (rechte Spalte klicken)

Rezension von Juliane Brumberg auf bzw-weiterdenken

Rezension von Matthias und Christine Jung

Rezension von Regina Stölzel im Neuen Deutschland