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Wenn Frauen Männer lieben
Berg: Ende gut
Djebar: Frau ohne Begräbnis
Farsaie: Eines Dienstags...
Franke: denkmalimkopf
Gerstel-Rühle Umbruch
Hegi: Emma Blau
Held: Das Zimmermädchen
Hensel: Im Spinnhaus
Hinz: Mirjas Macht
Jünemann: Die Anarchistin
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Kocmann: Gebrannte Erde
Liebrecht: Fremde Frauen
Müller-Jahnke: Freiheit
Nunez: Für Rouenna
Pehnt: Insel 34
Pedrosa: Du fehlst mir
Pedrosa: In deinen Händen
Prugger: Nackte Helden
Smith: Der Autogrammhändler
Strobl: Tödliches Karma
Waters: Die Muschelöffnerin
Welsh: Dunkelkammer
Wetzel: Lange Tage
Widmer: Liebesgrund
Wilson: Vier Frauen
Yahia: Durch Bagdad

 

 

 

Valerie Wilson: Vier Frauen, Diogenes, Zürich 2004, 22,90 €

 

Randal Hollis ist ein erfolgreicher Kunsthändler in New York. Nur mit den Frauen klappt’s bei ihm nicht, denn er kann sich nicht entscheiden: Mit der Malerin Medora ist er seit Kindestagen befreundet, in gewisser Weise auch ein Paar, aber Verantwortung für ein gemeinsames Leben will er nicht übernehmen. Bis sie ihn eines Tages rausschmeißt. Er findet eine Beziehung zu der wohlhabenden Witwe und Kunstsammlerin Ana, doch gleichzeitig verstrickt er sich in eine Affäre mit der jungen Studentin Taylor. Und schließlich ist da auch noch seine Mutter, die ebenfalls ein Wörtchen mitzureden hat. Ein wunderbares Buch aus dem afroamerikanischen Mittelschichts-Milieu, das für die weiße europäische Leserin aufschlussreiche Erkenntnisse bereithält: Denn die Frage von Beziehungen, Familien- und Geschlechterkonflikten wird hier unter ganz anderen Vorzeichen geführt – und schließlich gelöst – als im „weißen“ bürgerlichen Liebesroman. Was vor allem an den Frauen liegt, die, trotz aller Unterschiedlichkeit, konsequent ihrem eigenen Begehren folgen.

 

in: Frauen Unterwegs, Nov./Dez. 2004

 

 

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