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Wenn Frauen Männer lieben
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Djebar: Frau ohne Begräbnis
Farsaie: Eines Dienstags...
Franke: denkmalimkopf
Gerstel-Rühle Umbruch
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Held: Das Zimmermädchen
Hensel: Im Spinnhaus
Hinz: Mirjas Macht
Jünemann: Die Anarchistin
Kirino: Umarmung des Todes
Kocmann: Gebrannte Erde
Liebrecht: Fremde Frauen
Müller-Jahnke: Freiheit
Nunez: Für Rouenna
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Pedrosa: Du fehlst mir
Pedrosa: In deinen Händen
Prugger: Nackte Helden
Smith: Der Autogrammhändler
Strobl: Tödliches Karma
Waters: Die Muschelöffnerin
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Wetzel: Lange Tage
Widmer: Liebesgrund
Wilson: Vier Frauen
Yahia: Durch Bagdad

 

 

Natsuo Kirino: Die Umarmung des Todes, Goldmann, München 2003, 23,90 €

 

Als die unscheinbare Fabrikarbeiterin Yayoy Yamamoto im Affekt ihren Mann erschlägt, bringt das nicht nur ihr eigenes Leben durcheinander, sondern auch das ihrer drei Kolleginnen. Angeführt von der tatkräftigen Masako „entsorgen“ sie die Leiche und vertuschen den Mord. Mit von der Partie: die ständig überarbeitete Yoshie und die selbstsüchtige und leichtsinnige Kuniko. Das Unternehmen ist gefährlich, von Moral ganz zu schweigen, und doch bietet diese Katastrophe für jede der Frauen eine Möglichkeit, ihrem bis dahin eher freudlos und banal verlaufenen Leben eine Wendung zu geben. So unterschiedlich sie auch sind, in der Krise entdeckt jede an sich ganz neue Seiten, Kräfte und Wünsche. Und Abgründe. Denn es ist eine schwierige Gratwanderung: Auf der anderen Seite droht ständig der Absturz. Ein meisterhaft erzählter Thriller, der der Leserin zwar einiges abverlangt, dafür aber extrem spannendes Lesevergnügen bietet und gleichzeitig Einblicke in die Lebenssituation japanischer Frauen gibt.

 

aus: Frauen Unterwegs, Juli/August 2004

 

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