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Sammelrezensionen

Wenn Frauen Männer lieben
Berg: Ende gut
Djebar: Frau ohne Begräbnis
Farsaie: Eines Dienstags...
Franke: denkmalimkopf
Gerstel-Rühle Umbruch
Hegi: Emma Blau
Held: Das Zimmermädchen
Hensel: Im Spinnhaus
Hinz: Mirjas Macht
Jünemann: Die Anarchistin
Kirino: Umarmung des Todes
Kocmann: Gebrannte Erde
Liebrecht: Fremde Frauen
Müller-Jahnke: Freiheit
Nunez: Für Rouenna
Pehnt: Insel 34
Pedrosa: Du fehlst mir
Pedrosa: In deinen Händen
Prugger: Nackte Helden
Smith: Der Autogrammhändler
Strobl: Tödliches Karma
Waters: Die Muschelöffnerin
Welsh: Dunkelkammer
Wetzel: Lange Tage
Widmer: Liebesgrund
Wilson: Vier Frauen
Yahia: Durch Bagdad

 

 

 

Maria Regina Jünemann: Die Anarchistin. Verlag Edition AV/Libertäre Bibliothek 2, Lich 2008, 14 Euro

 

 

Dieser Roman der Schriftstellerin, Journalistin und katholischen Frauenrechtlerin Maria Regina Jünemann (1888-1978) erschien ursprünglich im Jahr 1924 und wurde jetzt wieder neu aufgelegt. Er erzählt die Lebensgeschichte der Protagonistin Irene, die mit 15 Jahren ihr proletarisches Zuhause verlässt und versucht, einen eigenen Weg in der Welt zu finden. Der größte Teil der Geschichte spielt noch in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Irene schlägt sich als Schaustellerin durch, durchläuft einige soziale "Institutionen" und schließt sich schließlich einer sozialrevolutionären Gruppe an. Dabei begleitet sie jedoch immer die Erinnerung komplizierte und unmögliche Liebe zu dem bürgerlichen Robert. Zum "Showdown" zwischen den beiden kommt es in der Revolution 1918/1919, wo sich die beiden auf gegnerischen Seiten wieder begegnen...

 

Das Buch ist ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument, allerdings nicht ganz einfach zu lesen, weil viele Zeitbezüge darin vorkommen, die heutigen Leserinnen nicht so ohne weiteres bekannt sein dürften.

 

 

 

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